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Ich kann es kaum glauben, das 1. Jahr mit meinem eigenem Blog. Zeit um zurückzublicken, doch leider musste ich feststellen: Irgendetwas läuft hier falsch!

Ein riesengroßes Dankeschön an alle meine Besucher und Leser! Ich weiß das sehr zu schätzen und freue mich riesig über jeden neuen Kommentar den ihr mir hinterlasst.

Ein Rückblick

Im Februar 2015 wollte ich einen zentralen Punkt im Netzt schaffen, um meine Fotos zu präsentieren und über meine Erfahrungen zur Fotografie zu berichten.

Natürlich ist aller Anfang schwer, alleine bis man seinen Flow gefunden hat.

Am Blog-System wird immer wieder mal geschraubt und da ich aus der IT komme, habe ich mich auch mit dem Thema Suchmaschinen Optimierung (SEO) beschäftigt. Es wäre schon schön, wenn man auch ein paar Leser hat und ein Feedback bekommt, also muss man auch gefunden werden.

Es war mir klar, dass meine Bilder kein Magnet für die Massen sind. Also wie bekommt man sonst noch Aufmerksamkeit im Netz?

Pragmatisch gesehen und rein aus der SEO Perspektive: Foto Technik.

Artikel die sich mit dem Thema Technik (zur Fotografie) beschäftigen, bekommen die meiste Aufmerksamkeit. Daher ließ ich mich leider etwas Anstecken, auch durch andere Blogs.

Teilweise wird schnell klar, die Fotos stehen eher im Hintergrund. Die Technik Themen aber bringen Klicks…

Eigentlich passt mir das gut in den Kragen, da ich mich mit dem Thema (Foto-) Technik im letzten Jahr stark auseinander gesetzt habe.

Ich war auf der Suche nach einer neuen Kamera, mein (geerbtes) Stativ war wackelig ohne Ende und die Objektivauswahl für das Sony e-Mount System eher überschaubar. Also habe ich auch darüber geschrieben.

Die Selbsterkenntnis

Doch Rückblickend muss ich sagen, ist es nicht das was ich wollte! Ich wollte Fotografieren und meine Bilder im Blog präsentieren.

Klar gibt es immer wieder Themen die stark Technikbezogen sind und mit denen man sich auseinander setzen muss, gerade wenn man dabei ist seine „Erstausstattung“ aufzubauen.

Doch seien wir mal ehrlich, Technikseiten gibt es wie Sand am Meer. Warum soll ich da mitmischen wollen?

Aber die wohl größte Erkenntnis kam um die Weihnachtszeit, als folgende Fragen in mir hochgekommen sind:

Was möchte ich eigentlich mit meiner Fotografie erreichen?
Was ist mein persönliches Ziel als Hobbyfotograf?

Genau dies Fragen haben mich dann doch sehr intensiv beschäftigt.

Die Antwort? Die war nicht einfach. Oder vielleicht doch?

[grey_box]Ich möchte rausgehen in die Natur, abschalten vom Beruf, vom Alltag vielleicht auch etwas von der Familie. Ich möchte geile Landschaftsaufnahmen machen!

Den Augenblick genießen, eine Stunde den Sonnenuntergang beobachten und Fotos davon machen.

Ich sehne mich nach der Verbundenheit mit der Natur, sie zu spüren, etwas mitzunehmen und eines Tages kann ich das Gefühl vielleicht über meine Fotos transportieren. Vielleicht… [/grey_box]

Die Reise beginnt jetzt

Nachdem mir das klar wurde, war mir auch klar was mit meine Blog passieren wird.

Nein, ich höre nicht auf. Ganz und gar nicht :)

Ein paar kleine Änderungen wird was aber trotzdem geben.

  • Der Druck, jede Woche eine Post rauszuhauen um User und Klicks zu generieren. Scheiß drauf!
    Wenn ich etwas zu Posten habe, dann mach ich das und wenn nicht…
  • Natürlich brauchen wir Technik, was wir aber tatsächlich brauen ist ein Ziel, eine Vision um Kreativ zu Fotografieren.
    Daher wird die Technik zurückgefahren, aber nicht ganz darauf verzichtet.
  • Kreative Themen zur Bildgestaltung und solche Sachen.
  • Das wichtigste: Rausgehen und Fotos machen!

Vielleicht auch etwas mehr Persönlichkeit?

In diesem Beitrag gebe ich mehr von mir Preis als im gesamten letzten Jahr (finde ich zu mindestens). Technik kam man in Tabellen und Test-Charts packen, Kreativität hingegen ist auch Gefühlssache und ein Stückweit mit Emotion verbunden.

Liege Grüße

Matthias